Beim dritten Termin unser diesjährigen dreimaldrei-Lesereihe begrüßen wir Christian Futscher, Karin Ivancsics und Lisa Spalt.
Beginn 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, sichert aber einen Sitzplatz. Reservierungen unter mail@drei-mal-drei.at.
Christian FUTSCHER
liest unter anderem aus „Mein Vater, der Vogel“.

»Ich erinnere mich gern an meinen Vater, der eines Tages einfach fortgeflogen ist …«
Mit Witz und Ironie erzählt Christian Futscher von berührenden und unvergesslichen Momenten aus dem Alltag einer dreiköpfigen Familie – und von einer ganz besonderen Vater-Sohn-Beziehung, die nachhaltig berührt.
„Mein Vater, der Vogel“ ist ein Fundus an lustigen Erinnerungen, flüchtigen Momenten und kurzen Wortschnipseln, die vom Vater geblieben sind. Christian Futscher versteht es, auf einfühlsame und unvergleichliche Weise die kindischen Aktionen des Vaters in sprachliche Kunstwerke zu verwandeln.
Eine Hommage an einen Vater, der manchmal mehr Kind ist als sein Sohn. (Quelle: Czernin Verlag)
Biografie
Christian Futscher, geboren 1960 in Feldkirch, lebt in Wien, wo er u.a. Pächter eines Stadtheurigen war. 1998 erfolglose Teilnahme beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, dafür 2006 Publikumspreis bei der „Nacht der schlechten Texte“ in Villach. 2008 Gewinner des Dresdner Lyrikpreises.
Zahlreiche Veröffentlichungen für Kleine (zuletzt: Gute Reise, Eierspeise!, Picus, 2020) und für Große (zuletzt: Mein Vater, der Vogel und Statt einer Mütze trug ich eine Wolke, beide Czernin, 2021 und 2022).
www.czernin-verlag.com/autor/christian-futscher
Karin IVANCSICS
liest aus „Zugvögel sind wir“.

Karin Ivancsics’ „Zugvögel sind wir“ versammelt Texte, die sich mit Heimat und Fremde auseinandersetzen, geprägt von einer Kindheit am Eisernen Vorhang und Erfahrungen als Reisende quer durch Kontinente. In ihrer Titelgeschichte erzählt sie von der Lust am Reisen und dem Müssen von Flucht, reflektiert über Migration, Klimawandel und die Auswirkungen. Als weiteres Motiv zieht sich die Beschäftigung mit der nach wie vor prekären Situation von Frauen weltweit durch die stilistisch unterschiedlichen Prosatexte. In kraftvollen Monologen kommen sexueller Missbrauch oder Vorurteile gegenüber Fremden an die Oberfläche und zur Sprache, ein fiktiver Dialog erzählt eindrücklich von einer arabischen Prinzessin aus Ostafrika – Realität und Dichtung verschmelzen. Oder sie lässt den „Taugenichts“-Autor Josef von Eichendorff zeitversetzt und mit einem Lied auf den Lippen durch das Burgenland vor 100 Jahren ziehen … (Quelle: Edition lex liszt)
Biografie
Karin Invancsics, 1962 in St. Michael geboren, lebt als Schriftstellerin in Wien und im Burgenland. Sie schreibt Erzählungen, Romane, Lyrik, Theaterstücke und Essays und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen, u. a. Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin, Hertha-Kräftner-Preis (gemeinsam mit Andreas Okopenko). Veröffentlichungen im Hörfunk, Zeitschriften und Anthologien. Seit 2018 Leitung der Literaturtage im Weinwerk, Neusiedl/See.
Bücher zuletzt: Aus einem Strich die Landschaft, Essays, Edition lex liszt 12 (2015), Die Gastgeberin, Roman, Bibliothek der Provinz (2018), Aufzeichnungen einer Blumendiebin, Klever Verlag (2021).
Lisa SPALT
liest aus aktuellen Texten.

Lisa Spalts Arbeiten zum Handeln in Sprache und Bildern haben viele Facetten und sind unter anderem in ihren bei Czernin erschienenen Büchern nachzulesen oder beim Durchstöbern ihrer umfangreichen Webseite zu entdecken: eine Schatzkiste der besonderen Art.
Biografie
Lisa Spalt arbeitet zum Handeln in Sprache, Bildern und Objekten. Sie ist Mitarbeiterin des Instituts für poetische Alltagsverbesserung, einer in diversen Kooperationen sich entfaltenden ironischen Auseinandersetzung mit der Nützlichkeit von Dichtung. 2021 erhielt sie den Heimrad-Bäcker-Preis und den Outstanding Artist Award.
Nachschau
Alle Bilder © dreimaldrei

















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